Auflösung von MIA Folge schwarz-gelber
Regierungspolitik zu Lasten der Schwachen
Die plötzliche Auflösung der MIA durch die Hintertür ist ein Schock
für die Betroffenen. MIA – die Miltenberger Arbeit
hat – finanziert durch die Bundesagentur für Arbeit und den Landkreis Miltenberg - gute
Arbeit geleistet und von Langzeitarbeitslosigkeit betroffenen Menschen eine
Perspektive gegeben. Auf deren Rücken spart Schwarz-Gelb, um den
Steuersenkungs-Wahn zu ermöglichen. Verantwortlich sind auch Landrat Schwing
und die Bürgermeister der CSU, die mit ihrem Parteibuch die Politik des
sozialen Kahlschlags decken. Die stumme Sterbebegleitung der MIA durch den
Landrat und die örtliche CSU ist ein Armutszeugnis.
Anders als es der Landrat in der
Kreisausschusssitzung vom 17. März 2010 dargestellt hat, ist es nicht eine von
vielen Folgen der Haushaltssperre in Berlin. In namentlicher Abstimmung hat
Schwarz-Gelb das Ende von MIA besiegelt, betont Jens Marco Scherf,
Fraktionssprecher der Grünen. Auf Antrag der Grünen hin gab es eine namentliche
Abstimmung im Bundestag, um diese Sperre in letzter Minute zu verhindern.
Alle anwesenden Abgeordneten von CDU, CSU und FDP haben aber den Antrag
abgelehnt.